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08.09.2026 | Freyung

270 Mitarbeiter und 12 Standorte in ganz Niederbayern: Ebner besucht Rettungsdienst Stadler

Der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Ebner hat gemeinsam mit Vertretern des CSU-Ortsverbandes Freyung, dem 2. Bürgermeister der Stadt Freyung, Christoph Endl, sowie Ortsvorsitzenden Otto Christoph und dem JU-Kreisvorsitzenden Christoph Weishäupl den privaten Rettungsdienst Stadler in Freyung besucht. Empfangen wurden sie vom Firmengründer Winfried Stadler und Geschäftsführer Manuel Stadler, die das Unternehmen nach einem Rundgang durch den Hauptstandort ausführlich vorstellten.

V.l. Referent für Stabsarbeit Manuel Weber, 2. Bürgermeister Christoph Endl, CSU-Ortsvorsitzender Otto Christoph, Geschäftsführer Manuel Stadler, Landtagsabgeordneter Stefan Ebner, Firmengründer Winfried Stadler und JU-Kreisvorsitzender Christoph Weishäup
Was Winfried Stadler 1986 in Freyung gründete, ist heute der größte private Rettungsdienst in Niederbayern. Zwölf Standorte im gesamten Regierungsbezirk, darunter alleine zwei weitere im Landkreis Freyung-Grafenau in Perlesreut und Hohenau, sind Teil des Unternehmens. Die Zentrale mit Verwaltung ist bis heute in Freyung geblieben. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 81 Ehrenamtliche, die sich über die eigens gegründete gemeinnützige GmbH engagieren können.

Das Unternehmen ist auf zwei Säulen aufgestellt: dem privaten qualifizierten Krankentransport und der öffentlich-rechtlichen Notfallrettung. Wer in der Region die 112 wählt, bekommt über die integrierte Leitstelle in Passau automatisch den nächsten verfügbaren Rettungswagen zugeteilt, unabhängig davon, ob dieser von einer Hilfsorganisation oder einem privaten Anbieter gestellt wird. In Bayern gibt es nur sieben private Rettungsdienste, die einen nicht unbeachtlichen Anteil der Rettungswagen im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Notfallrettung stellen. Manuel Stadler betonte dabei die kollegiale Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und anderen Organisationen: "Im Mittelpunkt steht das Wohl der Patientinnen und Patienten – das gilt für uns alle gleichermaßen."

Besonders hervorgehoben wurde die staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Rettungssanitäter in Bayern- am Standort Hohenau, in Niederbayern. Rund 100 Rettungssanitäter werden dort pro Jahr geschult. Früher mussten unsere Auszubildenden, wie aber auch alle externen Interessenten dafür nach Oberbayern oder in die Oberpfalz ausweichen, was es gerade „Alleinerziehenden“ unmöglich machte. Weiter sind es pro Jahr rund 1.500 betriebliche Ersthelfer nach den Vorgaben und im Auftrag der Berufsgenossenschaften, welche wir am Standort ausbilden. Winfried und Manuel Stadler zeigten sich zufrieden mit der Entwicklung: "Dass wir diese Lücke schließen und die Ausbildung nun in der Region anbieten können, ist ein echter Gewinn für ganz Niederbayern."

Bemerkenswert ist auch der gesellschaftliche Wandel im Rettungswesen: Der Frauenanteil liegt heute im Unternehmen bei 50 Prozent – ein Wert, der früher noch undenkbar gewesen wäre.

Stefan Ebner zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt: "Der Rettungsdienst Stadler ist ein herausragendes Beispiel dafür, was unternehmerisches Engagement, Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein leisten können. Hier wird nicht nur Rettungsdienst betrieben, hier wird auch in die Ausbildung und die Zukunft der Region investiert." Auch 2. Bürgermeister Christoph Endl und Otto Christoph und Christoph Weishäupl würdigten die Leistung des Unternehmens und zeigten sich erfreut, einen so wichtigen Betrieb in Freyung zu wissen.

Winfried Stadler sprach am Ende des Besuchs auch die politischen Rahmenbedingungen an: Die gestiegenen Dieselkosten und die überproportional gewachsenen Ausrüstungskosten stellten das Unternehmen vor echte Herausforderungen. Stefan Ebner nahm diese Hinweise mit und dankte abschließend ausdrücklich für die spannenden Einblicke und den täglichen Einsatz: "Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier jeden Tag leisten, verdient unseren größten Respekt."