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MdL Dr. Stefan Ebner zieht Zuschuss für gemeindlichen Eigenanteil beim Neubau des Aussichtsturms auf dem Schönecker Riegel an Land

Langdorf/München, 25.02.2025, 10:39 Uhr

Freistaat bezuschusst "überdimensionales Gipfelkreuz" in Langdorf

Der Freistaat beteiligt sich auf Initiative des Stimmkreisabgeordneten Dr. Stefan Ebner mit 50.000 Euro am Neubau des beliebten Aussichtsturms auf dem Schönecker Riegel. Dieser ist aufgrund des schlechten Zustands der Holzkonstruktion seit Herbst 2020 für Besucher gesperrt. Im Rahmen eines INTERREG-Projekts soll nun ein Ersatzneubau in Form eines 28 Meter hohen begehbaren Gipfelkreuzes entstehen. Hierfür erhält die Gemeinde Langdorf europäische Fördermittel im Umfang von 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Wie MdL Dr. Stefan Ebner bekanntgab, unterstützt auch der Freistaat die Gemeinde bei der Realisierung des Projekts und beteiligt sich mit 50.000 Euro am gemeindlichen Eigenanteil von 20 Prozent an den Baukosten.

 

Freuen sich über die Unterstützung des Freistaats beim Neubau des Aussichtsturms auf dem Schönecker Riegel: (von links nach rechts) Stimmkreisabgeordneter Dr. Stefan Ebner und Bürgermeister Michael Englram.Freuen sich über die Unterstützung des Freistaats beim Neubau des Aussichtsturms auf dem Schönecker Riegel: (von links nach rechts) Stimmkreisabgeordneter Dr. Stefan Ebner und Bürgermeister Michael Englram.
Der Neubau des Schönecker Aussichtsturms wird im Rahmen eines grenzüberschreitenden INTERREG-Projekts realisiert, an welchem weitere Projektpartner aus Bayern und Böhmen beteiligt sind. Unter der Leitung der Gemeinde Langdorf, des Bayerischen Wald-Vereins e.V. sowie der tschechischen Städte Prachatice (Prachatitz) und Sušice (Schüttenhofen) werden in der Region eine Reihe von Aussichtstürmen gebaut bzw. instandgesetzt und mittels interaktiver Marketingmethoden gemeinsam vermarktet, wie Langdorfs Bürgermeister Michael Englram erläutert. Auf bayerischer Seite werden im Zuge des grenzüberschreitenden Projekts insbesondere der Neubau des Turms auf dem Schönecker Riegel im Gemeindegebiet Langdorf (Landkreis Regen) sowie die Brandschutzertüchtigung des Aussichtsturms auf dem Brotjacklriegel im Gemeindegebiet Schöfweg (Landkreis Freyung-Grafenau) ermöglicht. Beide Türme sind deutlich in die Jahre gekommen und derzeit nicht mehr begehbar.

Für den Aussichtsturm in Langdorf ist eine komplett neue Holzkonstruktion mit einer Höhe von rund 28 Metern vorgesehen. "Die besondere architektonische Gestaltung in Form eines Kreuzes soll den Turm als passenden Abschluss des bestehenden Kreuzwegs von Langdorf aus hervorheben", wie Bürgermeister Michael Englram betont. Die Planung, die Englram als "überdimensionales Gipfelkreuz" beschreibt, stammt von Maximilian Ernst, Langdorfer Gemeinderat und Bauingenieur mit Schwerpunkt Holzbau, und steht auch symbolisch für die Identität der Region. MdL Dr. Stefan Ebner spricht von einem sehr gelungenen und durchdachten Entwurf und freut sich, dass der Freistaat auf seine Initiative hin einen Beitrag zur Realisierung leisten kann: "Mit dem Neubau des Aussichtsturms auf dem Schönecker Riegel wird eine überaus beliebte und im neuen Erscheinungsbild auch besonders authentische Attraktion für Einheimische und Gäste reaktiviert", freut sich der Abgeordnete.

Eine Besonderheit ist der grenzüberschreitende Charakter des Projekts, im Zuge dessen u. a. zweisprachige Info-Tafeln sowie Hinweise auf die drei weiteren Aussichtstürme beiderseits der Grenze und das zugehörige Digitalangebot angebracht werden sollen. Hierfür fließen europäische Gelder von mehr als 600.000 Euro in die Gemeinde im Bayerischen Wald.  80 Prozent der förderfähigen Kosten des Gesamtprojekts werden aus Mitteln für grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefördert. Für den verbliebenen Eigenteil konnte CSU-Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner nun einen weiteren Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro organisieren. "Das Konzept und die Finanzierung stehen", freut sich Michael Englram. Wenn alles nach Plan läuft, wird der Neubau noch im laufender Jahr umgesetzt. "Wir haben bereits viel Vorarbeit geleistet und sind auf einem guten Weg", zeigt sich der Bürgermeister zuversichtlich.